BMW – mit dynamischem Wachstum an die Weltspitze

Mit der Markteinführung des BMW i8, des ersten straßentauglichen Hybrid-Sportwagens, stellt der bayerische Autobauer 2014 ein weiteres Mal seine beispielhafte Innovationskraft unter Beweis. Die erfolgreiche Umsetzung bahnbrechender Ideen zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte von BMW, einem der 15 größten Automobilhersteller der Welt. Die BMW Group vereinigt mit BMW, MINI und Rolls-Royce drei Topmarken, die international höchste Anerkennung genießen, unter einem Dach.

Die Anfänge als Motorenbauer

P90074515Gustav Otto, Betreiber einer Flugzeugmaschinenfabrik, und Karl Rapp, Inhaber eines Motorenwerkes, führen 1916 den Zusammenschluss ihrer Unternehmen durch. Schon ein Jahr später entsteht das Markenzeichen von BMW – das unverwechselbare, kreisrunde Emblem der Bayerischen Motorwerke AG. In seinem Inneren zeigt es einen stilisierten Propeller in den bayerischen Landesfarben, der von einem schwarzen Ring mit dem BMW-Schriftzug gerahmt wird. Nach dem Ersten Weltkrieg zieht BMW auf sein heutiges Betriebsgelände im Münchener Stadtteil Oberwiesenfeld um. Dort erfolgt die Neuausrichtung der Fertigung, indem auch Motorräder und Autos in das Produktionsprogramm aufgenommen werden. Bereits das erste Motorrad, das BMW im Jahre 1923 als R 32 auf den Markt bringt, wird zu einem aufsehenerregenden Erfolg. Das trifft auch auf den Kleinwagen DA 2 zu, mit dessen Produktion BMW wenige Jahre später in der zugekauften Fahrzeugfabrik Eisenach beginnt. Im Zweiten Weltkrieg konzentriert sich BMW stark auf den Bau von Flugzeugmotoren.

Erfolgreicher Neubeginn in schwieriger Zeit

BMW beweist einen unbändigen Überlebenswillen, als große Teile seiner Werke von den Alliierten demontiert und in alle Welt verschifft werden. Im Jahre 1948 startet der Automobilkonzern mit seinem Motorrad BMW R 24 durch, das genau auf die Mobilitätsbedürfnisse der Kunden im Nachkriegsdeutschland zugeschnitten ist. Nur vier Jahre später gelingt es dem Konzern, sich mit dem luxuriösen Sechszylinder BMW 501 als Hersteller von hochwertigen Automobilen zu behaupten.

Auf dem Weg in eine glanzvolle Zukunft

bmw2Bereits 1961 steigt der Automobilkonzern mit dem BMW 1500 ins Massenautogeschäft ein. Der moderne Tourenwagen entwickelt sich schnell zum echten Verkaufsschlager. In den Sechzigerjahren prägt auch der Großaktionär Herbert Quandt die Geschichte des BMW-Konzerns, den er großzügig unterstützt und fördert. Anfang der Siebziger sorgt die Gründung der BMW Kredit GmbH für neue Kaufimpulse, indem sie Verbrauchern günstige Darlehen für die Fahrzeugfinanzierung anbietet. 1973 errichtet der Autokonzern mit seinem imposanten Verwaltungsgebäude, dem sogenannten „BMW Vierzylinder“, und seinem Automobilmuseum bedeutende Wahrzeichen in München. (Foto)

BMW heute – kompromisslos modern und innovativ

Sehr früh erkennt BMW, dass nur konsequentes Wachstum den Erfolg auf dem hart umkämpften Automobilmarkt garantiert. Die Übernahme von MINI (1994) setze diese Maxime erfolgreich um. Im Jahr 2004 erweitert der Automobilgigant seine Produktpalette um den 1er-BMW und bildet so die gesamte Modellpalette im Premium-Segment ab. Heute gehört der DAX-Konzern mit einem Jahresumsatz rund 76 Milliarden Euro (Stand: 2013) und über 110.000 Mitarbeitern zu den größten und erfolgreichsten deutschen Unternehmen.

Fotos: © BMW GROUP