Boesche – von der Papierhandlung zu NKL und SKL

Die Wurzeln der Staatlichen Lotterie-Einnahme Boesche reichen bis in das Jahr 1776 zurück. Das Unternehmen wird als Papier- und Schreibwarenhandel gegründet und erhält die Erlaubnis zum Verkauf staatlicher Lotterielose der Stadt Hamburg bereits im Jahr 1805. Die Hamburger Staatslotterie ist die älteste staatliche Lotterie, ihre Anfänge lassen sich bis in das Jahr 1611 zurückverfolgen.

Gustav Carl Boesche

Gustav Carl Boesche

Als Gustav Carl Boesche im Jahr 1885 als einfacher Adressenschreiber eine Stellung im Papier- und Schreibwarengeschäft Haupt & Voges antritt, lässt er sich sicher nicht träumen, dass aus dem kleinen Schreibwarenhandel ein traditionsreicher, deutschlandweit agierender Handel mit Lotterielosen erwächst. Als Angestellter zeigt Gustav Carl Boesche viel Einsatz und Geschick. Bereits fünf Jahre später übernimmt er das Geschäft. Es beginnt die nun mehr als 200 Jahre währende Ära der Familie Boesche als Anbieter staatlicher Lotterielose.

Klassenlotterie bereits in vierter Generation

Gustav Erich Boesche übernimmt das Geschäft von seinem Vater im Jahr 1914. Doch er kann sich zuerst nicht dem Geschäft widmen, als Soldat dient er im Ersten Weltkrieg an der Front. Ein Jahr später wird er schwer verwundet. Erst nach langen zwei Jahren der Genesung kümmert er sich ab 1917 um den Wiederaufbau und den Erfolg des Geschäfts. Er führt das Unternehmen auch durch den Zweiten Weltkrieg und übergibt es im Jahr 1950 an die dritte Generation, seinen Sohn Gustav Carl Eduard Boesche. Das Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit beschert dem Familienunternehmen die wohl gravierendsten Neuerungen. Das Computerzeitalter beginnt, und bei Boesche werden Kundendaten nun elektronisch erfasst. 1965 übernimmt das Unternehmen eine SKL-Einnahmestelle in München und unterhält nun einen Standort im hohen Norden sowie einen weiteren im Süden der Republik. Im Jahr 1989 tritt mit Johann Peter Boesche die vierte Generation in das Unternehmen ein. 1993 übernimmt Boesche alle Boesche-Filialen, darunter die M. Boesche Einnahmestelle in München und einen etwa gleichgroßen Mitbewerber. Den kometenhaften Aufstieg des Familienunternehmens begleitet die komplett neue Ausstattung mit modernster Technik.

Boesche heute – immer im Dienst des Kunden

Lotterie-Ziehung ca. 1970

Lotterie-Ziehung ca. 1970

Die Staatliche Lotterie-Einnahme Boesche vermarktet aktuell Lose für die NKL und die SKL. Beide Lotterien sind Produkte der Gemeinsamen Klassenlotterie der Länder (GKL). Den Kunden bietet das Unternehmen viele bequeme Wege, ihr Los zu erhalten. Das Kaufen der Lose ist telefonisch, schriftlich sowie online möglich. Zusätzlich liefert das Unternehmen in seinem Internetauftritt alle Antworten, die Spieler zu NKL oder SKL haben, und sorgt für umfassende Information. Regelmäßige Aktionen von Boesche bieten die Möglichkeit, die SKL und die NKL vergünstigt oder sogar kostenfrei kennenzulernen und zu testen. Dabei steht die Zufriedenheit ihrer Kunden für die Staatliche Lotterie-Einnahme Boesche immer an erster Stelle. Das Unternehmen betreibt ein aufwendiges Qualitätsmanagement, das sogar durch den TÜV Rheinland mit einem SQS-Zertifikat ausgezeichnet ist. Dieses Zertifikat stellt regelmäßige externe Qualitätsprüfungen und Audits sicher. So wird die Qualitätssicherung zur Kundenzufriedenheit fest in die Unternehmensprozesse eingebunden und stetig geprüft und verbessert.

Fotonachweise: Staatliche Lotterie-Einnahme BOESCHE