Das Unternehmen Faber-Castell – noblesse oblige

Faber-Castell und der Bleistift bilden eine einzigartige Einheit, die ihresgleichen sucht. Seit dem Jahr 1761 sind die Geschicke des Unternehmens und die des praktischen Schreibgeräts fest miteinander verwoben. Heute gibt es kaum einen Haushalt oder ein Büro in Deutschland, in dem sich nicht ein Bleistift aus dem Hause Faber-Castell findet.
Und wenn es einem Unternehmen gelingt, das auf den ersten Blick simple Schreibgerät zu optimieren und zu verbessern, dann ist es Faber-Castell. Zu den Innovationen des Traditionsunternehmens gehören der Bleistift mit griffiger Oberfläche und ein praktisches Modell mit intelligenter Abdeckkappe, die einen Clip, ein Radiergummi und einen Anspitzer enthält und gleichzeitig als Stiftverlängerung dient.

Das perfekte Schreibgerät für jeden Anspruch

Alexander Graf von Faber-Castell (*1866 -1928)

Alexander Graf von Faber-Castell (*1866 -1928)

Hochwertige Bleistifte fertigt Faber-Castell bereits seit 1761. Der internationale Durchbruch gelingt 1948 mit dem TK-Bleistift speziell für technische Zeichnungen. Basierend auf der großen Erfahrung und dem Wissen um die Bedürfnisse des Kunden, bestem technischen Können und Experimentierfreude bietet das Unternehmen heute Schreibgeräte für jeden Zweck und Anlass. Neben holzgefassten Stiften wie Blei- und Buntstiften zählen auch Filzstifte und Textmarker sowie hochwertige Füllfederhalter, Kugelschreiber, Druckbleistifte und Tintenroller zur Produktpalette von Faber-Castell.

Das Angebot richtet sich an private und gewerbliche Nutzer sowie professionelle Künstler und Hobbyzeichner. Der weltweit größte Hersteller für Blei- und Buntstifte beschäftigt rund 7.000 Mitarbeiter an 14 Produktionsstätten auf der ganzen Welt. Allein in Deutschland arbeiten rund 900 Menschen für Faber-Castell. Die Firma unterhält 25 Vertriebsgesellschaften und ist mit seinen Handelsvertretungen in 120 Ländern präsent.

Faber-Castell – verantwortungsbewusstes Handeln von Beginn an

Das Unternehmen Faber-Castell erhebt nicht nur den Anspruch, seinen Kunden die besten Produkte zu bieten. Es ist sich auch seinen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und Lieferanten bewusst. Das traditionsreiche Familienunternehmen zeigt sich besonders im Bereich der sozialen Verantwortung seit Jahrhunderten als Vorbild.

Historische Minenproduktionsanlagen

Historische Minenproduktionsanlagen

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut Faber-Castell helle und luftige Produktionshallen, die die damaligen hygienischen Standards weit übertreffen und die Arbeitsmoral der Angestellten fördern. Die körperlich schwere Arbeit bleibt Männern vorbehalten, Frauen fügen mit Geschick die Stifte zusammen. Lange bevor Gewerkschaften nachdrücklich Rechte für die Arbeiter einfordern, gründet Faber-Castell die erste Betriebskrankenkasse in Bayern. In den folgenden Jahren etabliert das Unternehmen eine Arbeitersparkasse, eine Rentenkasse und den Konsumverein, der den Arbeitern günstige Einkaufsmöglichkeiten bietet. Dazu kommen moderne und preisgünstige Arbeiterwohnungen. So wird die Industrialisierung nicht nur zur Chance für das Unternehmen Faber-Castell, auch die Arbeiter profitieren von den neuen Möglichkeiten und genießen einen deutlich höheren Lebensstandard.

1.Luftbild Geroldsgrün

Geroldsgrün

Noch heute handelt das Unternehmen nach seinen eigenen Unternehmensgrundsätzen. Dazu zählt der faire Umgang mit Lieferanten ebenso wie ein offenes Arbeitsklima, das die Einsatzfreude und die Kreativität der Mitarbeiter fördert. Dies zeigt auch der neue Zweig Faber-Castell Cosmetics, der auf hochwertige Kosmetik mit nachhaltigem Ansatz setzt. Zusätzlich unterhält das Unternehmen die Faber-Castell-Akademie. Dort erhalten talentierte Künstler Förderung und Ausbildung unabhängig vom erreichten Bildungsabschluss. Das Familienunternehmen Faber-Castell hat die besondere Begabung, das Gute der Vergangenheit mit innovativen Ideen und Erfindergeist zu verbinden und in die Zukunft zu tragen.

Fotos: Faber-Castell AG