Harry-Brot: Die bekommen ziemlich viel gebacken

Harry-Brot: Die bekommen ziemlich viel gebackenEin Familienunternehmen in der 10. Generation, das ist Harry-Brot. Und einer der big players unter den Großbäckereien Deutschlands. Die nackten Zahlen beeindrucken: Neun Produktionsstätten in Deutschland, 4.000 Mitarbeiter, eine Umsatzsteigerung von 40 Prozent in den vergangenen fünf Jahren – 2013 betrug der Umsatz 910 Millionen Euro. Beeindruckend ist aber auch die Geschichte dieses Erfolgsunternehmens, denn die beginnt bereits vor mehr als drei Jahrhunderten.

Qualitätsbewusst seit mehr als 300 Jahren

Es war ein schöner Maitag, als Johan Hinrich Harry den Grundstein legte für eine nachhaltige Erfolgsgeschichte. An diesem 9. Mai 1688 schwor Johan, sich immer an den Maßstäben der Bäckerei-Innung zu orientieren und in seiner neu gegründeten Bäckerei in Altona (damals noch kein Stadtteil von Hamburg, sondern ein eigenständiger Ort) stets höchste Ansprüche an die Qualität seines Brots zu legen. Ein Grundsatz, an den sich Harry-Brot bis heute hält: Bereits vor der Zubereitung werden strenge Kontrollen durchgeführt, damit gewährleistet ist, dass Korn, Schrot und Mehl keinen Grund zur Beanstandung geben.

Um die besten Anbaugebiete zu finden, reisen Harry-Mitarbeiter um die ganze Welt. Und so kommt der Mohn aus der Türkei, der Sesam wird aus Afrika importiert, aus den USA stammen die Sonnenblumenkerne. Die kontrollierte Qualität von Harry-Brot wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: 2013 bekamen 289 Produkte ein Qualitätssiegel der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG). Deshalb kann es sich das Unternehmen leisten, eine Rücknahmegarantie zu geben: Bei Nichtgefallen kann man jedes Harry-Produkt zurückgeben und bekommt Ersatz. So steht es jedenfalls auf allen Packungen.

Das Traditionsunternehmen ist fit für die Zukunft

Wahrscheinlich werden die meisten Menschen in Deutschland (und einigen europäischen Nachbarländern, in die Harry auch liefert) schon mindestens einmal in ihrem Leben ein Harry-Produkt genossen haben. Denn es gibt eigentlich kein Back-Segment, dass Harry nicht bedient und nur wenige Supermärkte, die keine Harry-Produkte im Sortiment haben. Sei es das beliebte „Sammy’s Super Sandwich“, das bekannte „Butter Toast“ oder ein Klassiker wie das „1688 Steinofenbrot“, das schon im Namen an die große Tradition des Hauses Harry anknüpft.

Doch nicht nur die Tradition ist bei Harry wichtig. Ohne den Willen zur Innovation wäre der Erfolg über einen so langen Zeitraum undenkbar gewesen. Und so wurde zum einen die Fertigung optimiert (übrigens auch in Richtung Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit) und zum andern das Sortiment permanent erweitert, zum Beispiel um Produkte, die sich der Kunde zu Hause selbst fertig backt wie die Kartoffel-Roggen-Brötchen, die seit Jahresbeginn auf dem Markt sind.

Harry-Brot erweist sich als eines der Unternehmen, die dazu beitragen, dass es der deutschen Wirtschaft, vor allem im Vergleich zu anderen europäischen Nationen wie Spanien oder Griechenland, so gut geht. Harry-Brot leistet sozusagen einen doppelten Beitrag: Das Unternehmen sorgt dafür, dass die Menschen hierzulande in Lohn und Brot sind.

Screenshot im Artikel stammt von: http://www.harry-brot.de/