Hülsta: Deutsche Qualitätsmöbel mit System

Porträt des Familienunternehmens Hülsta

Der renommierte Möbelbauer Hülsta hat seinen Firmensitz in Stadtlohn im Münsterland.

Das Familienunternehmen Hülsta bürgt seit nunmehr 75 Jahren für hochwertige Möbel Made in Germany. Der Möbelbauer aus dem Münsterland gilt als Erfinder der Systemmöbel für das Wohnzimmer, die sich nach dem Baukastenprinzip endlos erweitern lassen. Bis heute legt Hülsta großen Wert auf Qualität und fertigt ausschließlich in Deutschland – getreu der Überzeugung, dass Möbel mehr sind als nur Gebrauchsgegenstände.

Für das familiengeführten Unternehmen Hülsta sind Möbel „Ausdruck von Persönlichkeit – sowohl des Herstellers als auch Kunden“. Der münsterländische Betrieb sieht seine Produkte als ein Statement für Qualität aus deutschen Landen – zahlreiche Gütesiegel und unabhängige Tests beispielsweise der Stiftung Warentest haben immer wieder bestätigt, dass das Qualitätsversprechen keine hohle Phrase ist. Hülsta setzt auf ein klassisches, zeitloses Design, gekoppelt mit hohen Standards in der Produktion und einem erstklassigen Service. Das alles gibt es nicht zum Nulltarif, Möbel Made by Hülsta haben ihren Preis – zahlen aber auch mit ihrer Langlebigkeit zurück.

Madeleine zieht ins Schlafzimmer ein

Begonnen hat alles im Jahr 1940. Im münsterländischen Stadtlohn eröffnet Alois Hüls eine Tischlerei mit zehn Angestellten – der Grundstein für das heutige Unternehmen. 1953 beginnen die Hüls-Möbelwerke mit der Produktion von Schlafzimmermöbeln, als eine der ersten Kollektionen hält die Linie „Madeleine“ Einzug ins Allerheiligste der Deutschen. 1959 entsteht die Firmenbezeichnung Hülsta. Sie setzt sich zusammen aus dem Familiennamen Hüls und dem Ortsnamen Stadtlohn.

Ein Jahr später übernimmt Alois‘ Sohn Karl im Alter von 30 Jahren die Geschäfte – und macht Hülsta in der Folge zu dem renommierten Möbelhersteller, der das Unternehmen heute ist. Zu Gute kommt ihm sein abgeschlossenes Studium als Holzingenieur, das Fachwissen verbindet sich bei Karl Hüls mit einer großen Portion Ehrgeiz und einem ausgeprägten Bewusstsein für Qualität.
1962 bringt Hülsta eine echte Innovation auf den Markt. Das Schranksystem „Intermat“ bietet erstmals von oben nach unten durchgehende Türen, die unpraktische Aufteilung in Auf- und Untersatzschränke ist Geschichte. „Intermat“ erlaubt eine freie Aufteilung des Schrankinnenraums und steht somit für eine neue Freiheit bei der Inneneinrichtung.

Die Schrankwand ist eine Allwand

Porträt des Familienunternehmens Hülsta

Das innovative Schrankwandsystem Allwand erobert ab 1968 die Wohnzimmer.

Eine weitere Innovation stellt die 1968 eingeführte Linie „Allwand“ dar. Die Systemmöbellinie für das Wohnzimmer lässt sich beliebig um verschiedene Module erweitern – eine Weltneuheit Made by Hülsta. 1979 feiert „Bonny“ Premiere. Es ist eine der ersten Produktlinien für Babymöbel und wurde mehrfach von der Stiftung Warentest prämiert. Im Jahr 1994 erweitert Hülsta sein Portfolio um die Produktfamilie „now! by Hülsta“. Das Unternehmen spricht damit ein jüngeres Klientel an, Zielgruppe sind 28- bis 35-Jährige mit etwas schmalerem Geldbeutel, die dennoch Wert auf Qualität legen.

Bis heute lenkt die Familie die Geschicke

Porträt des Familienunternehmens Hülsta

Das Einrichtungsprogramm „Scorpia“ kommt 2014 auf den Markt.

Hülsta wird heute in dritter Generation familiengeführt, Ludwig Hüls ist 1993 als gesamttechnischer Leiter ins Unternehmen eingestiegen und führt es als geschäftsführender Gesellschafter. Die Firma hält mehr als 220 nationale und internationale Patente für Erfindungen im Möbelsegment, darunter etwa eines für den gedämpften Einzug von Schubladen. Hülstas neuestes Wohnprogramm trägt den Namen „Scorpia“ und wird bereits vor der Markteinführung 2014 mit einem Interior Innovation Award prämiert – ein weiter Beleg für die hohe Qualität und ungebremste Innovationskraft des Möbelbauers aus Leidenschaft, der rund 1.250 Mitarbeiter beschäftigt und seine Möbel in der ganzen Welt vertreibt.

Fotos: hülsta-werke Hüls GmbH & Co. KG