Sixt: Mit Pioniergeist und Chuzpe erfolgreich zum globalen Mietwagen-Player

sixtWer schon am Flughafen einen hochwertigen Wagen mieten möchte, kommt an Sixt nicht vorbei. Erfahren Sie, wie die Familie Sixt mit Pioniergeist, Chuzpe und frechen Werbesprüchen ihr Mietwagenunternehmen an die Spitze katapultiert hat.

 

 

Erfolgsfaktor Nr. 1: Mietwagenstationen an Flughäfen

Martin Sixt gründet 1912 eine der ersten deutschen Autovermietungen. Er spezialisiert sich auf Sonderfahrten für die englische Oberklasse und reiche Amerikaner sowie auf Tagesreisen. Sein Neffe Hans Sixt übernimmt 15 Jahre später das Unternehmen. Er erweitert die Flotte mit einem 8-Zylinder-Isotta-Frascini und einem 6-Zylinder-Renault. Aufgrund der schlechten Versorgung mit ausländischen Ersatzteilen bietet Sixt ab Ende der Zwanzigerjahre nur noch Mercedes an. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt die deutsche Wehrmacht alle Fahrzeuge. Nur der siebensitzige Mercedes 230 Landaulet entgeht – verborgen in einer Scheune – dem Krieg.

1966 eröffnet die Sixt Autovermietung erste Stationen an den Flughäfen Frankfurt und München. Ein Jahr später gibt es zum ersten Mal in Deutschland ein eigenes Leasingprogramm.

Erfolgsfaktor Nr. 2: Internationale Expansion und Flottenerweiterung

Seit seinem Eintritt 1969 trimmt der heutige Vorstandsvorsitzende der Sixt AG, Erich Sixt, das Unternehmen konsequent auf Wachstumskurs. Er dehnt das Stationsnetz sukzessive auf die gesamte Bundesrepublik aus und erweitert die Flotte mit Lkw.

Seine Frau Regine Sixt beginnt ab Mitte der Siebzigerjahre, Vertragsbeziehungen mit großen Fluggesellschaften und Hotels anzubahnen.

1986 geht das Unternehmen an die Börse. In den Neunzigern expandiert die Sixt AG zunächst in die Schweiz. 1994 mausert sich das Unternehmen zu Deutschlands größter Autovermietung. International geht der Autovermieter mehr und mehr Kooperationen mit Hotels und Fluggesellschaften ein. 1998 betreibt Sixt mit seinen Franchisepartnern europaweit mehr als 1.000 Stationen. Im gleichen Jahr eröffnen zum ersten Mal Stationen in außereuropäischen Ländern wie Marokko, Tunesien und Neuseeland.

2005 folgen weitere Franchise-Netze im Nahen und Mittleren Osten, in Thailand und Mittelamerika. Ein Jahr später kommen Stationen in Marbella, Malaga und Barcelona hinzu, 2007 die erste Station in China. 2011 eröffnen mehr als 30 Stationen quer durch die USA.

Erfolgsfaktor Nr. 3: Erschließung innovativer Geschäftsfelder

Seit dem Börsengang hat sich die Sixt AG zu einer Holding gewandelt. Sie umfasst die Sixt Leasing AG, e-Sixt AG, Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG und die Sixt Travel GmbH.

2011 gründen die BMW AG und Sixt AG das Gemeinschaftsunternehmen Drive Now als unabhängigen Car-Sharing-Anbieter.

2012 wird die B2C-Plattform Sixt-Neuwagen für das Privat- und Gewerbeleasing ins Leben gerufen.

Erfolgsfaktor Nr. 4: Grenzenlose Mobilität

Das Unternehmen mit Sitz im bayerischen Pullach setzt heute seine Erfolgsstory mit individuellen und innovativen Mobilitätslösungen fort. Inzwischen können die Kunden über das Sixt-Callcenter, per Handy, per Internet oder an einer der Stationen Premium-Autos mieten.

Das Geschäftsfeld Sixt Leasing bietet Privat- und Geschäftskunden maßgeschneiderte Leasingverträge kombiniert mit hochwertigem Service an. Bei Sixt Autoland in Garching gibt es günstig professionell aufgearbeitete Jahres- und sonstige Gebrauchtwagen. Wer es luxuriös mag, kann sich von einem mehrsprachigen Chauffeur in einem Premium-Wagen herumkutschieren lassen. Über Sixt Holiday Cars erhalten Kunden All-in-one-Lösungen für ihre Reise. Sie enthalten ein maßgeschneidertes Paket aus Flügen, Hotels, Mietwagen und Versicherungen. Über e-Sixt lassen sich Autos kaufen, leasen, reservieren bzw. Flüge und Unterkünfte buchen.

Screenshot stammt von der Webseite: http://www.sixt.de/